Wir alle haben unsere großen und kleinen Süchte, die sich in der Regel gut halten, quasi ein unbegrenztes Haltbarkeitsdatum haben. Und dabei - Gründe gibt es gar genug, sie los zu werden: Mehr Geld, mehr Gesundheit, mehr Glück… Menschlich, allzu menschlich, dass wir trotzdem am Angelhaken hängen bleiben .
Wie gut, dass wir bei unseren Schwierigkeiten mit dem Loslassen in guter Gesellschaft sind. Auch äußerst willenstarke Menschen wie der künftige US-Präsident Barack Obama haben ihre Schwierigkeiten, gute Vorsätze mit dem Aufhören nachhaltig in die Tat umzusetzen. Wie jetzt auf Yahoo zu lesen ist, hat Barack Obama den 100-%-igen Absprung noch nicht geschafft, obwohl er es seiner Frau versprochen hatte, im Gegenzug für ihre Bereitschaft, seine Präsidentschafts-Kandidatur mitzutragen.
Warum also tut sich ein Herr Obama, der das scheinbar Unmögliche möglich gemacht hat, nämlich als farbiger Senator den US-Präsidentschaftswahlkampf zu gewinnen, so schwer mit dem Adieu zum Nikotin?
Weil es wie so oft im Leben um unerfüllte Bedürfnisse geht. Die Sucht, ob nun rauchen, sich-kaputt-arbeiten oder heftiger Tablettenkonsum – soll uns immer helfen, ein Bedürfnis zu erfüllen, z.B. Entspannung, Sicherheit oder Anerkennung.
Gerade in der Vorweihnachtszeit ist der Wunsch nach Entspannung bei den Berufstätigen besonders groß und leider auch das Stress-Empfinden. Kein Wunder, wenn Barack Obama hier zur Zigarette greifen will oder ich all meine Nikolaus-Pralinen vorhin auf einmal gegessen habe.
Aber was sind die Alternativen, haben wir eine Alternative zum ganz normalen Vorweihnachts-Wahnsinn, dieses Jahr noch angereichert um die zentnerschwere Zutat „Finanzkrise“?
Fortsetzung folgt….
Karinamo