Sich mit anderen zu vergleichen, kann bekanntlich ein großer, großer Fehler sein und den Zustand des Unglücklichseins in Lichtgeschwindigkeit heraufbeschwören. Gerade wenn es um einen Vergleich mit Cecelia Ahern geht! Die Schriftstellerin, Jahrgang 1981 (!) schrieb nach dem Uni-Abschluss munter ihren ersten Roman und wurde damit nonchalant weltberühmt. Auch die Verfilmung von „PS. Ich liebe Dich“ drehte weiter an ihrem Erfolgskarusell.
Damit nicht genug hat Cecelia Ahern, so die Info des Fischer Taschenbuch Verlages, noch zwei weitere Beststeller geschrieben. „Zwischen Himmel und Liebe“ habe ich mir vor 10 Tagen gekauft und war anfangs noch skeptisch, ob da auch Beststeller drinnen ist, wenn da Bestseller drauf steht. Aber tatsächlich habe ich 395 Seiten beste Unterhaltung und eine gewisse Ahern-typische Verzauberung gefunden.
Da schreibt diese junge Frau, die die Schallmarke 30 noch nicht annähernd erreicht hat, mit Leichtigkeit über Themen, die ein großes Maß an Lebensweisheit nahelegen. Sie schreibt über Liebe und Verbundenheit im feinstofflichen Bereich - zwischen Lebenden und Toten in „PS. Ich liebe Dich“. In meiner jüngsten Lektüre bewegt sich ihre Geschichte tatsächlich „Zwischen Himmel und Liebe“. Ein engelhafter, aber im Allgemeinen unsichtbarer Freund unterstützt unsere Heldin im Hier und Jetzt anzukommen, die Fesseln einer traumatischen Kindheit hinter sich zu lassen und das Glück in ihrem Inneren zu entdecken.
Glauben und Loslassen liegen hier ganz nahe beieinader. Als der Freund auch für die Heldin unsichtbar geworden ist und sie merkt, dass andere Erwachsene ihn nie wahrnehmen konnten, lernt sie nach inneren Kämpfen den Abschied zu akzeptieren und gleichzeitig für sich den Begriff der Realität weiter zu fassen. Sie hält die Bilder in ihrem Herzen wach und trägt sie als malende Innenarchitektin hinaus in die Welt – zur Freude von Kindern.
Eine Geschichte, die Mut macht, sich noch mal ganz anders bezaubern zu lassen!
Karinamo