Was bestimmt den Geldfluß? Warum ziehen einige Menschen Geld fast magnetisch an, während andere immer zu knapsen scheinen oder gar mit Schulden zu kämpfen haben?
Mit diesen Fragen befasst sich Harald Wessbecher in seinem Buch „Die Energie des Geldes“, das ich von einer Freundin als Anregung geschickt bekommen habe. „Finanzielle Freiheit durch spirituelles Geldbewusstsein“ lautet der Untertitel, und damit wird angedeutet, dass Geldfluss etwas mit Spirit und Bewusstsein zu tun hat, also weniger mit externen Faktoren wie Tarifabschlüssen, Börsenverläufen, etc. als man annehmen möchte.
Ich musste schmunzeln, als ich das Päckchen von meiner guten Freundin öffnete. Denn von Harald Wessbecher habe ich schon ein Buch zu Hause stehen. Ein „Beziehungs-Buch“, das ich mir nach dem Ende einer Liebesbeziehung letztes Jahr zusammen mit zwei anderen Beziehungs-Büchern gekauft habe. Richtig gelesen habe ich es damals nicht, hier und da geblättert und gemerkt, dass da viel von der Beziehung zu sich selbst die Rede war.
Daher musste ich noch mehr schmunzeln, als ich das geschlossene Buch nach kurzer innerer Konzentration bewusst an einer Stelle öffnete und eine Doppelseite im Kapitel „Selbstbewusstsein und Selbstwert“ aufgeschlagen hatte. Das Bewusstsein vom eigenen Selbst und von den eigenen Werten ist also fundamental wichtig, für erfolgreiche Beziehungen wie auch für einen ungehinderten Geldfluss im eigenen Leben. Eigentlich für alles, was den Erfolg im Leben ausmacht!
Im Einzelnen habe ich bereits sehr viele Anregungen aus dem Geld-Buch gezogen, die neu für mich sind. Bereits wohl bekannt war mir dagegen die These, dass die innere Entwicklung und die äußeren Geschehnisse sich unmittelbar bedingen. Nur bin ich manchmal versucht, die Validität dieses Zusammenhanges anzuzweifeln und vor allem die Beete in meinem Außengarten beackern zu wollen, um meine Ziele besser zu erreichen. Harald Wessbecher hat mich nachdrücklich auf meine inneren Gärten verwiesen und mir ein paar Gartengeräte in die Hand gedrückt.
Beeindruckt hat mich z.B. eine der Goldenen Regeln energetischer Harmonie: „Die Energien, die ich aussende, beeinflussen mein Umfeld , fließen auf mich zurück und prägen mich und meine Wirklichkeit“. Diese Formulierung klingt erst einmal vergleichsweise allgemein, doch inspirierender für mich ist der Erläuterungstext. Hier wird betont, dass Energie nicht gleich Energie sei, sondern dass es sowohl auf die Qualität als auch die Intensität der Energie ankomme. Eine Idee muss demnach sowohl gut sein als auch mit großer Energie verfolgt werden, damit andere Menschen mitgerissen werden und sich der gewünschte Rückfluss einstellt. Umgekehrt heißt das auch, dass es nicht ausreicht, große Energiemengen in eine unklare, wenig originelle Idee zu stecken.
Auch die energetische Sicht der Dinge bedient sich also der Vernunft - damit kraftvolle Ideen nicht verpuffen.
Karinamo